Die Umstellung der Flotte auf den alternativen Antrieb unterstreicht das im Energiekonzept der Bundesregierung formulierte Ziel, Erdgas und Bio-Erdgas als Kraftstoff stärker zu fördern. Als Fuhrparkbetreiber setzt die RocVin Dienste GmbH ab sofort 37 Mercedes-Benz E 200 NGT ein, das entspricht 25 Prozent der Flotte.
Die Fahrzeuge wurden nach einer Erstbetankung an der Erdgas-Tankstelle in der Chausseestraße offiziell in die Fahrzeug-Flotte des Fuhrparkbetreibers integriert. Diese erste Betankung nahmen Dr. Joachim Pfeiffer, Wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, gemeinsam mit Martin Burkert, Mitglied des Deutschen Bundestages der SPD-Fraktion im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, vor.
“Es gibt nur Gründe, die dafür sprechen. Wir reduzieren die Importabhängigkeit, wenn wir BIO-ERDGAS zum Einsatz bringen, es ist insgesamt preiswerter und es ist vor allem auch aus Umweltschutzgründen sehr positiv” so Pfeiffer im Anschluss.
Martin Burkert ergänzt: “Es ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Wir setzen uns dafür ein, dass auch nach 2018 die steuerlichen Begünstigungen für Erdgas als Kraftstoff bestehen bleiben, damit weiterhin der Anreiz gegeben ist, in Deutschland Erdgas zu tanken.”
Dr. Timm Kehler, Geschäftsführer der erdgas mobil, betont: “Der Preisvorteil von Erdgas als Kraftstoff ist an der Tankstelle leider nicht auf den ersten Blick erkennbar. Grund ist die irreführende Preisauszeichnung. Würde man Erdgas auf den Energiegehalt eines Liters Superbenzin umrechnen, liegt der vergleichbare Preis zwischen 0,65 und 0,70 Euro pro Liter.”
Die repräsentativen Limousinen zeigen, dass sich Sicherheit und Klimaschutz hervorragend miteinander kombinieren lassen. Die E-Klasse von Mercedes-Benz verursacht dank reinem Bio-Erdgas im Tank in der Gesamtbilanz nur 38 Gramm CO2 pro Kilometer. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der gesamten Fahrdienst-Flotte sinkt durch die Umstellung auf nur 120 g/km. Der regenerative Treibstoff wird in Deutschland aus Abfallstoffen produziert und über das Erdgas-Netz zu den Tankstellen transportiert.
Erdgas-Fahrzeuge punkten jedoch nicht nur mit niedrigen CO2-Werten, sondern verursachen im Vergleich zu Dieselmodellen auch weniger Lärm, kaum Stickoxide und nahezu keinen Feinstaub. Damit haben sie freie Fahrt in allen Umweltzonen. Insbesondere in Hinblick auf die Euro-6-Norm, die ab 2015 noch strengere Grenzwerte vorsieht, sind Erdgas-Fahrzeuge wie die E-Klasse von Mercedes-Benz eine hervorragende Alternative im Fahrzeugsegment der oberen Mittelklasse.
Die Fahrer des Dienstleisters des Deutschen Bundestages können auf ein gut ausgebautes Tankstellennetz vertrauen: Im Großraum der Hauptstadt gibt es insgesamt 27 Erdgas-Zapfsäulen, das entspricht der größten Dichte im Bundesgebiet.
Quelle: erdgas mobil GmbH